Transform or Die IV: Warum Corporate Startups häufig scheitern

Warum Corporate Startups häufig scheitern, bevor sie sich überhaupt im Markt beweisen konnten

Die Hauptursachen, warum Corporate Startups häufig scheitern, bevor sie sich überhaupt im Markt beweisen konnten, finden sich entlang des gesamten Innovation-Funnels. Corporate Innovation-Programme greifen hier oft zu kurz und berücksichtigen zu wenig die späteren Anforderungen an eine erfolgreiche Umsetzung. Wir sehen insbesondere drei Abrisskanten von Corporate Startups:

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Folgend dazu ein paar unserer #CorporateStartupLifeHacks, damit mehr Ideen in Ihrem Unternehmen Impact generieren:

Valley of Death I: Resource Requirements

Ideen scheitern oft am Übergang in die Validierungsphase des Geschäftsmodells, weil für die detaillierte Ausgestaltung und Prototyping ein crossfunktionales Team mit einer ausreichenden Allokation erforderlich ist. Dies ist oft ein Kraftakt für Unternehmen, weil die Verfügbarkeit oder die Bereitschaft fehlen, das erforderliche Team mit hinreichendem Fokus zur Verfügung zu stellen.

 

Corporate Startup LifeHack I: Nach dem Motto „Stop Starting, Start finishing“ hilft die Einführung eines stringenten Portfolio-Managements dabei, die richtigen Prioritäten zu setzen. Fehlen Ressourcen, dann geht es darum, Fokussierung zu erzwingen. Denn es ist besser, im Zweifel nur eine Idee in den Markt zu bringen, als 10 vorher versanden zu lassen.

Valley of Death II: Legal Requirements

Selbst erfolgreich validierte Geschäftsmodelle scheitern oft am Übergang in die Launch-/Pilot-Phase, wo das erste Mal echte Transaktionen durchgeführt werden, für die es neben einem stehenden und richtig besetzten Team auch eine für die Rechtgeschäfte haftende Legaleinheit erfordert. Beides steht häufig nicht kurzfristig bereit. Zudem wird nun auch eine Sichtbarkeit im Markt unausweichlich, was risikoaverse Unternehmen immer wieder abschreckt.

 

Corporate Startup LifeHack II: Das Marktrisiko, der Teamaufbau als auch die legalrechtlichen Anforderungen können recht einfach externalisiert werden, indem man den Bau und den Launch an einen Corporate Company Builder, wie z.B. Excubate Ventures https://www.excubate.ventures/ auslagert. Eine spätere Übernahme des neuen Business nach erfolgreichem Markteintritt ist hier problemlos möglich und das Risiko für das Unternehmen auf ein Minimum reduziert.

Valley of Death III: Funding Requirements

Zeigt sich ein Corporate Startup als erfolgreich im Markt, folgt die Skalierungsphase, die neben einer signifikanten Wachstumsfinanzierung auch weitere operative Fähigkeiten und Kapazitäten erfordert. Für Beides braucht es die Bereitschaft und die Erfahrungen im Corporate, die verbundenen Risiken zu tragen und die operative Skalierung erfolgreich zu bewältigen. Beides ist nicht immer vorhanden sind.

 

Corporate Startup LifeHack III: Schlüpfen Sie in die Rolle eines Venture Capital Unternehmens. Und denken Sie im Rahmen von Wachstumsfinanzierungen auch über weitere Investoren aus dem Markt nach. Mehrere Investoren reduzieren ihr Risiko und erhöhen durch ihr Netzwerk auch den Erfolg des Corporate Startups. Nutzen Sie zudem externe Fähigkeiten für den operativen Scale-up, z.B. über Company Builder, die nicht nur die Build-Phase sondern auch die Betriebsphase übernehmen.

 

Welche Phasen des Innovations-Funnels und welchen Scope deckt Ihr Innovationsprogramm heute schon ab? Sind bei Ihnen nicht nur die Geschäftsmodellentwicklung sondern auch zukünftige Betreibermodelle klar definiert? Gerne diskutieren wie mit Ihnen, wie auch Ihr Unternehmen mehr Ideen in den Markt bringt und damit statt Innovationstheater echte Innovationen schafft.

Über Excubate:

Als Unternehmensberatung und Company Builder gestalten wir gemeinsam mit unseren Kunden die digitale Transformation und Innovation ihrer Geschäftsmodelle, indem wir das Beste beider Welten – der Corporate- und der Startup-Welt – miteinander verbinden. Von der Strategie bis in die Umsetzung.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.excubate.de